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  • AutorenbildOliver Schwerttner

Debian Server 11 - Teil 4 - SQL Datenbank Server

Aktualisiert: 19. Apr. 2023



MariaDB


MariaDB ist der "fork" der Oracle MySQL Datenbank, sprich die Kopie / Überführung der kostenlosen OpenSource Version der Oracle MySQL Datenbank (Community Version)


MariaDB hat gegenüber der Oracle MySQL Datenbank (Community Version) Vor- und Nachteile. Die Unterschiede hier zu nennen, würde den Umfang dieses Artikels sprengen. Eine Übersicht der Unterschiede findet man bei db-engines.com


MariaDB ist allerdings in Debian die Standard DB, neben der Postgres DB, wenn man eine relationale SQL Datenbank verwenden will. Unterschiede zw. MariaDB und Postres findet man ebenfalls bei db-engines.com.


Die Installation der MariaDB erfolgt als root per APT:

# sudo apt update
# sudo apt install mariadb-server
# sudo mysql_secure_installation

# sudo systemctl status mariadb
# mysqladmin version -p

Oracle MySQL Community Version


Die Oracle MySQL Community Version ist ebenfalls kostenlos und OpenSource, kommt im Vergleich allerdings direkt vom Hersteller und kann ggf. später auch zur kostenpflichtigen Enterprise Version hochgestuft werden, welche u. a. auch einen kostenpflichtigen Support enthält, was wiederum bei Konzernen häufig durch die konzern-internen Sicherheitsbestimmungen (SLAs) Pflicht ist.


Des weiteren arbeitet die originale MySQL Datenbank auch besser mit den zusätzlichen Tools (Webmin, Oracle MySQL Workbench) und Treibern (MySQL Connector für Java, jdbc) von Oracle, besser zusammen, als mit der MariaDB.


Die Installation erfolgt daher wie folgt:



  • in Webmin in das Terminal wechseln und folgende Befehle aufrufen. Der Vorteil ist, dass man hier mit Copy/Paste arbeiten kann.

# apt install gnupg -y
# dpkg -i mysql-apt-config_0.8.24-1_all.deb

... das installiert das APT-Repository für Oracle MySQL und zeigt uns die Installations-Konfiguration an. Wir wählen hier nur den MySQL Server aber nicht die Tools.



Allerdings arbeitet das Oracle Konfigurationsmodul noch mit dem veralteten Key-System, welches in das neue Schlüsselsystem migriert werden muss. Glücklicherweise gibt es hierfür ein kleines bash-Script. Runterladen und ausführen.



Jetzt können wir den MySQL Server über APT installieren

# apt update
# apt install mysql-server

Überprüfung mit ...

# systemctl is-enabled mysql
# systemctl status mysql
# mysqladmin version -p

Absicherung mit ...

# mysql_secure_installation


Die Installation von MySQL auf dem Debian Server ist nun abgeschlossen.


Wir könnten nun auch den Standard-Port (3306) von MySQL ändern. Da wir aber eine aktive Firewall haben, ist der Port von außen aber auch so schon geschützt.


Per Webmin (Bereich "un-used modules / MySQL) kann man den MySQL Server nun administrieren. Beim 1. Aufruf der Administrationsseite wird unten ein Hinweis mit einem Link zur Installation von zusätzlichen PERL Modulen angezeigt. Diesen sollte man anklicken!



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